Backup für Kunden anbieten, ohne ein eigenes Rechenzentrum zu bauen
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion MSP-Partner
Kurz gesagt
Für ein eigenes Backup-Angebot brauchen Sie Zielspeicher außer Haus, Lizenzen, Überwachung und einen Wiederherstellungsprozess. Speicher und Lizenzen lassen sich einkaufen, Überwachung und Prozess bleiben Ihre Leistung – dort liegt Ihre Marge.
Was ein Angebot ausmacht
| Baustein | Selbst machen | Einkaufen |
|---|---|---|
| Zielspeicher außer Haus | eigene Fläche, eigene Technik | sinnvoll, wenn Volumen schwankt |
| Lizenzen | eigener Vertrag ab Mindestmenge | über einen Service Provider |
| Überwachung der Läufe | Ihre Leistung | – |
| Wiederherstellung | Ihre Leistung | – |
| Abrechnung gegenüber dem Kunden | Ihre Leistung | – |
Die beiden oberen Zeilen sind Infrastruktur, die unteren drei sind das Geschäft. Wer die oberen Zeilen selbst aufbaut, bindet Kapital in etwas, das der Kunde nie sieht.
Die Rechnung, die vor dem Aufbau steht
Eigene Fläche rechnet sich ab einem Volumen, das über Jahre stabil bleibt – samt Redundanz, Lizenzen und der Person, die nachts erreichbar ist. Unterhalb dieser Grenze ist Einkaufen nicht die billigere, sondern die ruhigere Variante.
Wie wir das abbilden
Wir betreiben unsere Systeme im Rechenzentrum KÜS DATA in Losheim am See und sind Veeam Cloud & Service Provider sowie Veeam Value-Added Reseller. Sie kaufen Speicher und Lizenzen bei uns ein, treten gegenüber Ihrem Kunden aber selbst auf – mit Ihrem Namen auf der Rechnung.
Die Frage, die Ihr Kunde zuerst stellt
„Wo liegen meine Daten?" Darauf brauchen Sie eine Antwort mit Ort und Betreiber. Mit einer anonymen Speicherfläche aus dem Ausland lässt sich diese Frage nicht beantworten.
Was Sie jetzt tun können
Rechnen Sie Ihr erwartetes Volumen für die nächsten drei Jahre durch – mit Redundanz und Bereitschaft. Wenn die Rechnung wackelt, sprechen wir über Einkauf statt Aufbau.