Microsoft-Lizenzen weitergeben: Kauf, CSP oder SPLA
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion MSP-Partner
Kurz gesagt
Gekaufte Lizenzen gehören zum Kunden und zu seiner Hardware. Über CSP vermitteln Sie Abonnements für den Kunden. Über ein Service Provider License Agreement rechnet der Betreiber monatlich ab, was auf seiner Hardware läuft – das ist der Weg, wenn der Server bei Ihnen oder bei uns steht.
Die drei Modelle
| Modell | Wer ist Lizenznehmer | Passt, wenn |
|---|---|---|
| Kauf | Ihr Kunde | Server steht beim Kunden, Laufzeit lang |
| CSP-Abonnement | Ihr Kunde, über Sie | Microsoft 365, benutzerbezogen |
| SPLA | der Betreiber | Server läuft auf Hardware des Betreibers |
Die Grenze, an der es oft schiefgeht
Eine gekaufte Serverlizenz des Kunden auf Hardware eines Dienstleisters ist nicht ohne weiteres zulässig. Wer das übersieht, baut ein Angebot auf einer Annahme – und merkt es erst bei einer Prüfung oder beim nächsten Audit des Kunden.
Was das für Ihr Angebot heißt
- Betrieb im eigenen oder unserem Rechenzentrum: monatlich über SPLA, kalkulierbar und ohne Vorauszahlung.
- Betrieb beim Kunden: Kauf oder Abonnement des Kunden, Sie betreuen.
- Mischform: gängig und sauber abbildbar, solange je System klar ist, wer Lizenznehmer ist.
Was wir Ihnen nicht abnehmen
Die verbindliche Auskunft zu Ihren eigenen Beständen. Wir sagen Ihnen, wie wir die von uns betriebenen Systeme abrechnen – die Prüfung Ihrer Altbestände bleibt bei Ihnen und Ihrem Lizenzgeber.
Was Sie jetzt tun können
Sortieren Sie Ihre betreuten Server danach, auf wessen Hardware sie laufen. Diese eine Spalte zeigt, welche Systeme ein anderes Lizenzmodell brauchen.